Türmeister

Ankunft in Kaer Maga (Genos)

Kaer Maga ist eine Stadt der Ausgestoßenen und Reisenden, aber auch ein Ort der Gelegenheiten. Der junge Mönch Genos machte sich auf den Weg in die Stadt auf der Suche nach einer Herausforderung und fand sie überraschend in der Gestalt einer weinenden Halblingsfrau. Diese Dame names Mathilda erzählte verzweifelt dass eine lokale Bande von Goblins sie ausgeraubt hatte und da Genos eine sehr einschüchternde Erscheinung besitzt, bat sie ihn sich des Problems anzunehmen. Motiviert sich zu beweisen machte sich Genos auf den Weg und fand die Goblins und ihren Anführer schnell. Es stellte sich jedoch heraus dass die Goblins völlig unschuldig waren und Mathilda Genos belogen und benutzt hatte, um einen Streit auszulösen. Wütend und entschlossen Antworten zu finden, machte sich der Mönch auf die Suche nach Mathilda.

Wer ist Mathilda wirklich?!

Im Laufe seiner Suche fand er einen verstörenden Folterkeller in Mathildas Haus und Hinweise auf einen bizarren Kult, der mehrere Mordanschläge in Kaer Maga geplant hatte. Genos erreichte das Haus von einem der geplanten Opfer gerade noch rechtzeitig und ertappte Mathilda auf frischer Tat als sie gerade einen jungen Ork ermorden wollte. Die Lügnerin ergriff sofort die Flucht und entkamm dank ihrer magischen Fähigkeiten. Der Ork namens Grogal war sehr verängstigt und war in großer Sorge, da seine Freundin seit einiger Zeit vermisst wurde. Gemeinsam machten sich Genos und Grogal auf die Suche nach Mathilda und fanden in ihrem Haus nach erneuter gründlicher Suche schließlich eine Geheimtür. Diese führte sie in einen sehr alten Keller voller gefährlichem Ungeziefer und schließlich fanden sie Grogal´s Freundin, Duria, verletzt und bewusstlos auf einem seltsamen Altar. Grogal war überglücklich dass sie am Leben war, doch Genos war sehr misstrauisch was mit ihr passiert war und bestand daher darauf, dass Duria in einen Tempel zur Heilung und Bewachung gebracht werden müsse. Diese Rettung war ein erster Erfolg, doch je mehr Spuren Genos von dem seltsamen Kult fand, desto beunruhigter wurde er. Alles was er bisher herausgefunden hatte, waren mehrere ihrer grausamen Verbrechen und den Namen ihres Gottes, Wylgart

Ein neuer Gefährte

Am nächsten Tag machten sich Genos und Grogal erneut auf die Suche nach Spuren, als sie einen Barden auf der Straße entdeckten, dessen Glocke das Symbol von Wylgart trug. Nach einem kurzen und angespannten Gespräch erklärte der Barde Kasimir dass er unschuldig sei und zeigte Genos den Weg wo er die Glocke gekauft hatte. Die kleine Gruppe verfolgte den restlichen Tag den Weg der Glocke quer durch Kaer Maga, über mehrere Händler und Diebe hinweg zu ihrem Ursprung. Das Objekt gehörte ursprünglich einem kahlen Menschen und Duria´s Beschreibung ihrer Entführer passte perfekt auf seine Beschreibung. Nun kannten Genos, Kasimir und Grogal zwar ihr Ziel, den Mann zu finden war jedoch eine schwere Aufgabe. Um eine einzige Person in einer Stadt aufzuspüren ist vor allem Kreativität gefragt. Während Kasimir die Freundschaft eines jungen Straßenkünstlers gewann, schickte Genos mehrere Straßenkinder quer durch die Stadt auf die Suche. Die Kinder sahen den Mann auch und dadurch konnten sie die Suche zumindest auf einen Stadtteil eingrenzen. Genos fand außerdem den örtlichen Tempel seines Gottes in Kaer Maga und gewann den Respekt der ansässigen Mönche indem er einen der Mönche in einem Trainings-Kampf besiegte. Schließlich fand die Gruppe einen Gebetsort für Wylgart´s Anhänger und eine weitere Geheimtür.

Auf auf in die Krypta

Dahinter verbarg sich ein sehr alter verlassener Dungeon indem sich mehrere der Kultisten eingenistet hatten. Kasimir bewies hier dass mehr als nur reden und singen konnte, denn er kämpfte sich gemeinsam mit Genos und Grogal durch den Dungeon auf der Suche nach dem kahlen Mann. Diesen fanden sie schließlich, umringt von den Leichen zahlreicher Nicht-Menschen, seinen jüngsten Opfern. Der grausame Viktor und mehrere Untote griffen die Gruppe an und es kam zum Kampf. Während Genos und Kasimir sich mit den Zombies beschäftigten, ging Grogal wutentbrannt auf den Folterer seiner Geliebten los und die beiden Kämpfer begannen einen brutalen Kampf. Obwohl Grogal ein Bauer ohne Kampferfahrung war, schlug er sich sehr beachtlich, doch Viktor war für ihn doch zu stark und verletzte ihn schwer. Genos eilte seinem Kameraden zu Hilfe und flankierte Viktor mit einem geschickten Sprung. Bevor der Kultist etwas tun konnte, rahmte ihm Genos wütend seine Sichel in die Seite und schlitzte ihn auf wie einen Fisch. Nach Viktor´s Tod besiegte Kasimir den letzten verbliebenden Zombie und verband Grogals Wunden. Grogal rannte daraufhin zurück zu dem Tempel um Hilfe für die überlebenden Gefangenen zu holen, während Genos und Kasimir den Rest des Verlieses erkundeten.

Was sie fanden waren mehrere Dokumente des Kultes und ein gewaltiger Altar, der jedoch scheinbar verlassen war. Dahinter erspähten die beiden jedoch eine junge Frau in Roben, die dritte Entführerin neben Mathilda und Viktor laut Duria´s Beschreibung. Genos zögerte keine Sekunde und setzte die Frau mit zwei Shuriken außer Gefecht, allerdings wurde sie rechtzeitig stabilisiert bevor sie starb. Kasimir verhörte die Kultistin die sehr abwesend wirkte und nur von der rechtschaffenden Arbeit ihres Kultes sprach. Auch Mathilda´s Aufenthaltsort war ihr nicht bekannt. Genos schlug sie daraufhin bewusstlos und mit ihrer neuen Gefangenen im Schlepptau machte sich die Gruppe auf den Rückweg zum Tempel der Heilung um ihren nächsten Schritt zu planen. Zwei der Kultisten waren gefangen oder tot, doch Mathilda war noch immer verschwunden und der Kult war scheinbar auf der Suche nach etwas unterhalb von Kaer Maga. Was immer das auch war, Genos und Kasimir waren entschlossen sie aufzuhalten und Genos konnte es nicht erwarten die Lügnerin zu finden und sich für ihre Manipulation zu rächen…

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Horror im Wunderland (Genos)

Unerwartetes Ostern

Nach dem (zweiten) Sieg über Viktor und dem beinahe Tod von Rizz, versuchte die Gruppe einen Ort zum rasten zu finden. Stattdessen fanden sie einen Raum mit gedecktem Tisch und kaum dass die Tür hinter ihnen zugefallen war, erschien auf einmal ein großer, sprechender und sehr verrückt aussehender Hase. Der Hase, und ein besonders unheimlicher Skelett-Butler, luden die Gruppe zum Essen und Tee ein und da der Eingang zum dem Raum verschwunden war, blieb der Gruppe keine Wahl als am Tisch Platz zu nehmen. Nach dem Essen entschied die Gruppe dass sie fürs erste keine Wahl hatten als dort zu bleiben und übernachteten im Esszimmer des seltsamen Hasen. Als sie am nächsten Morgen aufbrechen wollten, reagierte der Hase extrem aggressiv und griff Kasimir mit seltsamen Wurf-Eiern an. Im darauffolgenden Kampf wurde Helmut von dem Skelett-Butler übel zugerichtet, doch durch einen herrlichen Zufall lenke Genos eines der Eier auf das Skelett ab und der Butler wurde binnen Sekunden in Weihwasser aufgelöst. Der Hase wurde daraufhin noch wütender, doch Genos schlug ihn schnell bewusstlos.

Im Labyrinth der Hasen

Zunächst schien die Gruppe keinen Weg aus dem Zuhause des Hasen zu finden, doch Rizz gelang es schließlich ein seltsames Rätsel zu lösen und so den Ausgang zu finden. Als Genos den Hasen zurücklassen wollte, kam es zur Gruppenabstimmung was man mit ihm machen sollte und sie entschieden dass er zu gefährlich sei. Genos brach dem Hasen daraufhin das Genick und sie machten sich auf den Weg durch ein langes Labyrinth. Der Hase hhatte ihnen vorher verraten dass seine Mutter hier irgendwo sei und die Gruppe befürchtete was passieren würde, sobald sie auf dieses wahrscheinlich sehr seltsame Wesen treffen würden.

Der Zorn einer Mutter

Schließlich fanden die Abenteurer ihren Weg zum Thronsaal der Hasenmutter, einer Kreatur in schwerer Rüstung und mit einem Hasenkopf obendrauf. Kaum dass sie vom Tod ihres Sohnes erfuhr, schrie sie wutentbrannt und der Kampf begann. Genos und die Mutter gerieten in ein brutales Duell, seine Steinfäuste gegen ihre Metall-Klauen. Während des Kampfes tauchten auch eine riesige Kröte und zwei bösartige Hasenschwärme auf und die ganze Gruppe wurde in den Kampf verwickelt. Kait kam Genos zu Hilfe, doch die Kröte tötete sie gnadenlos und begann ihre Leiche zu fressen. Genos geriet deshalb in fürchterliche Raserei und schlug der Hasenmutter den Schädel ein. Rizz und Kasimir besiegten währenddessen die Schwärme und Helmut hielt die Gruppe mit seinen Heilzaubern am Leben. Schließlich stürzten sich alle 4 auf die Kröte und töteten auch diese. Genos, am Boden zerstört über Kait´s Tod, wickelte ihren Leichnam in Tücher und bestand daraufhin sie zum Eingang des Dungeons zu bringen, damit der Leichnam später beerdigt werden könne.

Eine vertraute Stimme

Nachdem sie Kait´s Leichnam zurückgebracht hatten, stieg die Gruppe noch tiefer in den Dungeon hinab. Dort trafen sie auf noch mehr Untote und allmählich beschlich sie die Befürchtung, dass dieser Abstieg nie enden würde. Rizz entdeckte jedoch eine Geheimtür und als sie durchgingen, hörte Genos auf einmal von weit weg die Stimme von Mathilda. Ohne zu zögern begann er in die Richtung der Stimme zu rennen, der Rest der Gruppe direkt hinter ihm. Das letzte bekannte Mitglied der Kultes war zum greifen nah…

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Von Untoten und Teufeln (Tyc)

Es ist schon etwas länger her, seit ich das letzte mal, in dieses Tagebuch hinein-gekritzelt habe. Aber der heutige Tag, hat sich wirklich einen Eintrag verdient! Mir sind ja als Abenteurer schon so einige Dinge passierte. Ich habe gegen Geister gekämpft, – die ich nicht verwunden konnte. Ich wurde von Feuerbällen gegrillt. Außerdem habe mir fast in die Hosen geschissen als ich in dieser Wasserfalle gefangen war. (Brrr! Ich hasse Wasser!!!) Aber das ist alles nicht genug um sich hier einen Eintrag zu verdienen. Warum schreib ich den ganzen Mist überhaupt fragt ihr euch sicher? Ich habe, keine Ahnung vielleicht damit ich nicht wahnsinnig werde. Aber wenn ihr diese Zeilen lest, dann sicher weil ihr gerade meine Leiche fleddert die irgendwo in einem Grab vor sich hin modert,…

Also das ganze begann damit das wir einer Geisterfrau durch die Wüste folgten. Sophie hieß dieses hinterhältige Miststück. Pardon heißt sie, sie Existiert immer noch. Leider. Eigentlich hatte sie uns schon zwei mal weitergeholfen, nachdem wir versprochen hatten sie zur Ruhe zu betten. Falls ihr´s bisher nicht gemerkt habt, ich bin Pharasmit. Warum? Naja, wir krepieren alle irgendwann einmal, sie ist im Grunde der Boss, und ich arbeite lieber weiter im Jenseits für sie, wie ichs hier tu. Bei den Massen an Untoten die ich in ihrem Namen getötet habe, habe ich hoffentlich gute Chancen auf einen Job. Aber zurück zu unserem Abenteuer. Also wir wandern durch die Wüste, töten ein paar nervige Viecher und kommen zu einer verfluchten Stadt. Dort kommen wir nicht rein, wir besorgen uns also von ein paar so kleinen blauen Einheimischen einen Schlüssel und grade als wir eintreten wollen,…. GEISTER! Nein nicht unser Geist. Ich rede hier von einem Aufmarsch der Verdammten wie ihr ihn noch nie gesehen habt. Massen um Massen an Geistern! Bei „Iomedaes Unterhosen!“ denk ich mir, und wir verziehen uns schnell in den Tempel und machen die Türen zu.

Hört sich bis jetzt nicht schlimm an oder? Das kommt noch. Zuerst einmal treffen wir auf guhlisches Gesocks, auf zwei und auf vier Beinen. Aber Hey, ich bin gut gepanzert, Genos schlägt zu wie ein Riese, Rizz zerquetscht den Geist der Viecher, und Kasimir macht uns alle noch viel stärker. Wenn´s nicht grade ein Vampir ist, sollten wir doch damit fertig werden oder? Haha Denkste!

Es beginnt damit das Rizz die gierige kleine Ratte, einen verfluchte Mumie aufweckt! Wär´s nach mir gegangen hätten wir nichts von dem Zeug aufgesammelt! Aber ich leg mich sicher mit keinem Magie-Anwender an, wenn er wach ist, SO dumm bin ich (noch) nicht.

Der Kampf gegen die Mumie ist hart. Denn sie fraß meine Intelligenz! Ich spürte regelrecht wie sich meine Gedanken verlangsamten und Erinnerungen einfach aus meinem Kopf gesogen wurden, es war schrecklich! Wir besiegten die Mumie zwar, aber am Ende bin ich verblödet, im wahrsten Sinne des Wortes! Ich hab mich sehr umnebelt gefühlt und konnte kaum denken! Warte mal,.. Der Geist eines Zwerges war da auch noch,… Ich glaube den hat Genos aufgescheucht. Hat der Vielleicht meine Intelligenz gefressen und nicht die Mumie? Egal. Meine Erinnerungen sind selbst jetzt nicht ganz klar und mir fehlen große Teile die nur langsam wieder zurück kommen.

Gut da bin ich also, dumm wie Bohnenstroh, und was mach ich? Ich renne voraus und greife alles an was sich bewegt. Ich sehe lauter Augen am Boden und zermatsche sie, kurz darauf werden wir von ekelhaften Maul-Augen-Zähne Viechern angefallen die uns fressen wollen. Eins hatte mich fast umschlossen, aber ich war zu dumm um mich wirklich zu fürchten, oder zurück zu weichen. Die zwei konnten wir zum Glück ohne große Probleme erledigen. VerFluCHt MeIn ScHÄdeL tut noch immer weh! Ich glaube ich bin Rizz sogar einmal auf den Schweif gestiegen um ihn davon ab zu halten sich zu verfluchen. Offenbar wird man netter wenn man dumm wird eigentlich, kann mir doch egal sein was der Ratte passiert. Die Ratte wehrt sich natürlich und grillt meinen Verstand ein wenig. Toll als wäre mein Hirn nicht schon ramponiert genug!

So die besondere Scheiße beginnt dann erst kurz darauf. Wir werden von Guhlen, Guhl-hunden und Schatten angefallen. Ich brüllte noch „Mein Schatten greift mich an!“, aber da ich im Moment dumm, bin schnallen es die anderen erst als ihre Schatten sie anfallen. Ich steh also im gang während, die Guhle und der Schatten auf mich einprügeln, als etwas großartiges passiert! Ich fühl mich durch den verdammten stinkenden Guhl wie gelähmt! Der Schatten indessen trinken sich genüsslich an meiner Lebenskraft satt, während ich mich nicht bewegen kann. Ein Glück das meine Rüstung so gut ist, sonst wäre ich Guhlfutter gewesen! Diese ganze Mistsituation hatte allerdings einen Vorteil, während ich beinahe sämtliche Angriffe, Magien, Krankheit und was weiß Asmodeus noch abbekommen habe, sind die anderen relativ unbeschadet durch das ganze gekommen. Gut, wir schafften es also noch auch diese Feinde zu besiegen, nachdem ich ordentlich Prügel eingesteckt habe.

So die Stärke meiner Muskeln wurde mir ausgesaugt und ich bin dumm wie Brot, also was fehlt noch? Richtig! Eine beschissene Krankheit! Moment,… ich greif ja vor. Verdammte Kopfschmerzen. Weiter im Text, wir hatten Mechanismen zum öffnen von versteckten Türen entdeckt. Die benutzen wir um uns halbwegs sicher zu verbarrikadieren und eine Rast ein zu legen. Das war wichtig, vor allem da Rizz die Zauber ausgegangen sind. Mein Zustand,… naja, ein paar Stunden Schlaf würden nicht viel an dem ändern, dachte ich. Ich lag falsch.

Wir wachten auf und ich konnte ENDLICH WIEDER DENKEN!!! Mir fehlten einige Erinnerungen, selbst jetzt fehlen mir noch welche, aber ich konnte wieder DENKEN! Was für eine Erleichterung! Nun wir wollen ja endlich Sophie von ihrem Fluch erlösen. Das schlimmste hatten wir schon hinter uns dachte ich. Achja, Sophie hat uns die ganze Zeit im Kampf mit den Untoten geholfen. Wir dachten also, wir müssen nur das dämliche Schwert, an das sie gebunden ist zurück bringen um sie zu erlösen. Ja das dachten wir. Wir waren sosehr auf dem Holzweg, das man daraus ein Schiff hätten bauen können!

Wir öffneten die Tür und auf einmal schreit Sophie ; „Meister ich habe euch Seelen gebracht!“ Verräterisches Teufel-beschlafendes biophiles Miststück!!! Gaaaaaaaaaaaaaah! Sollte ich sie jemals wiedersehen, (und das ist wahrscheinlich) stecke ich ihr meinen Krummsäbel dahin wo die Sonne nie hin scheint! Ein Teufel mit so einem komischen Tentakelbart stürmte uns entgegen und spießte Genos, der als erster ging, beinahe auf. Ich war schwach wie ein Kobold, und schlug andauernd daneben, also ließ ich mir was einfallen und versuchte den Teufel zu Fall zu bringen! Das funktionierte zum Glück und das Vieh fiehl vornüber auf die Schnauze! Genos nutze natürlich sofort die Gelegenheit um heraus zu finden wie viele male er dem Ding wehtun konnte bevor es wieder aufsteht. Plötzlich beschwörte der Teufel viele kleine matschartige-Monster und Sophie, (das Miststück!) griff mich und Genos auch von hinten an! Noch dazu teleportierte sich der Teufel herum und langte mal hier mal da zu!

Die Matschviecher umzingelten mich fast, aber die war zum Glück so schwach, dass selbst unser schlecht gepanzerter Magiefuzzie kaum ein Problem mit ihnen hatte. Ich weiß nicht mehr was ich gesagte habe, aber ich hatte das feige rotgesichtige Teufelsvieh beleidigt um es zu mir zu locken. Das funktionierte zu gut! Es tauchte vor mir auf brüllte mich an! Kurze Zeit hatte ich echt die Hosen voll vor dem Vieh! Am Ende teleportierte sich der Teufel wieder weg und die Matschies verschwanden kurz darauf. Der Kampf war zu Ende. Wir verschnauften erstmal und untersuchen den Raum. Achja bevor ich´s vergesse, Rizz hatte mit seiner Magie die Geisterhexe gegrillt! Er ist schon ein verflucht nützliche kleine Ratte. Schließen wir den Scheiß einfach schnell ab, denk ich, aber nein Rizz will das verfluchte Schwert behalten! Er ist ein gierige kleine Ratte.

Rizz und ich diskutierten also darüber ob wir das verfluchte Schwert zurücklassen sollen oder nicht. Achja ungefähr jetzt oder vorher, setzte die beschissene Mumien Krankheit ein, ich bin mir nicht mehr sicher, mein Schädel tut IMMER NOCHJ weh! Genos beendet die Diskussion, in dem er mit dem Ding einfach Richtung Ausgang geht. Pfeif drauf, denk ich mir, einfach nur raus hier!

Gut wir schlafen also vor dem Ausgang der Gruft,… halt wieso machen wir das? Wieso laufen wir nicht wie die Hasen, nur weg von diesem verfluchten Ort?!

Weil wir Deppen die Tür zugemacht haben!… um uns vor einer Horde Geister zu schützen, die draußen Spuken! …vor Geistern die durch Wände gehen können,… großartige Idee!!! Die Tür geht nur von außen auf, mit dem Schlüssel den wir mit haben. Aber das ging heute nicht mehr, da Genos nur einmal am Tag durch Wände durchgehen kann und das kann von uns sonst keiner. Ich spürte das die scheiße noch nicht vorbei war.

Ich hing mir ein paar Fackeln auf und übernehme die zweite Nachtwache, da erschien auch schon wieder dieser feige Teufel! Bevor ich noch Alarm schreien kann, rammt er Genos seine Gleve in die Brust! Ich lief noch los um ihn nur von Genos weg zu schubsen und brüllte dabei „ALARM!“, aber es ist war spät und ich schaffe es nicht!

Der Teufel versuchte mich mit seinen Klauen und seinem beweglichen Bart (Ekelhaft!) zu zerfetzten. Beides glitt gerade noch so an meiner Rüstung ab! Ehrlich,… meine Rüstung hat schon so viel einstecken müssen, es würde mich nicht wundern, wenn sie auf einmal ein Eigenleben entwickelt,… Aber wo war ich? Genau. Genos ist dabei zu sterben, und ohne ihn kommen wir hier nicht raus! Wir würden hier verhungern,… wenn der Teufel nicht vorher unsere Seelen frisst!

Was mach ich also? Ich war verzweifelt, geschwächt, mein Verstand arbeitete noch immer nicht so ganz, und meine Waffe schien dem Ding kaum etwas aus zu machen. Ich lasse also alles fallen, stürme nach vorne und versuche mit dem Teufel zu ringen. Es war wahnsinnig, es war blöd, es war bescheuert, aber etwas besseres fiel mir in dem Moment nicht ein. Zu meinem Glück empfing mich der Teufel buchstäblich mit offenen Armen, da er auf seinen ekelhaften Bart vertraute. Während ich mit ihm rang hörte ich entfernt, wie Rizz zauberte und Kasimir Genos das Leben rettet. Der Bart des Teufels drang in die Lücken meiner Rüstung, und stach mich. Langsam Stück für Stück schaffte ich es den Teufel zu Boden zu ringen und dort fest zu halten. Rizz ließ einen Zauber nach dem anderen raus, bis dem Teufel Buchstäblich das Hirn aus den Ohren quoll. (Ich hoffe zumindest das das nur sein Hirn war!) Trotzdem war ich nicht überzeugt, dass er Tod ist und ielt den Körper am Boden, bis Genos den Kopf abgehackt hatte.

Da sitzen wir nun also. In einem uraltem Grab, geschwächt, verwundet demoralisiert und einen langen Marsch von der Zivilisation entfernt. Die Nacht ist noch nicht um, und wer weiß was uns noch angreift,… und wisst ihr was das beste daran ist? Der Teufel und der Geist sind gar nicht dauerhaft Tot! Ganz genau sobald sich unsere Freunde zusammengeklaubt haben, werden sie ziemlich angepisst sein. Willkommen in dem bis dato beschissensten Tag in meines Lebens! Wer weiß wie der nächste aussieht, oder wie lange wir überleben,…

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Paladine, Halblinge und Gnome (Tyc)

Ich hasse Geister, und Echsen! Echsen! Echsen! Echsen! Echsen! Baah! Ganz ehrlich, mein Leben wurde nicht viel besser seit ich zum letzten mal in dieses Buch geschrieben habe. Vielleicht hilft es mir ja nicht Wahnsinnig zu werden, wenn ich hier weiter drin rumkritzle.

Wo war ich letztes mal? Achja, beim Tempel. Wir liefen wie die Hasen. Ich will nichts beschönigen, wir hatten schiss, wir wollten weg, wieder zurück nach Kaer Maga. Am Hinweg sind uns nicht wirklich viele Viecher begegnet, nur ein paar Hyänen und Gargoyles, das übliche Ungeziefer eben.
Nicht so am Rückweg. Wir hatten unsere erste Nacht im freien, als auf einmal ein geradezu gargantunes Echsentier auf uns zugestampft kommt. Der einzige T-Rex in der ganzen verblödeten Wüste, und er hatte sich entschlossen uns zu fressen! Zum Glück hatten wir Kasimir dabei, er lenkte das Tier mit der Illusion eines leuchtenden Brathühnchens ab, damit wir fliehen konnten.

Was passierte in der nächsten Nacht fragt ihr euch? Das Mistvieh hatte uns WIEDER einen Besuch abgestattet. So langsam bekam ich das Gefühl, dass uns die Götter tot sehen wollten! Allerdings hatten wir mal wieder Glück, das Untier übersah uns und stapfte einfach vorbei. Da wir nun schon zum zweiten mal fast zu eine Mitternachtsimbiss geworden waren, entschlossen wir uns auf Schlaf und ähnliche Annehmlichkeit ganz gepflegt und voller Grazie zu scheißen! Wir ritten einfach weiter durch bis wir endlich wieder zurück in Kaer Maga waren. Unten vor der Stadt mieteten wir uns ein und ruhten uns aus, endlich mal wieder aus. Endlich mal etwas Zeit zum durchschnaufen – dachten wir! Am Anfang lief ja noch alles gut, wir rüsteten uns aus, stellten Nachforschungen an entsorgten Dämonen Überreste,… doch dann begingen wir einen großen Fehler. Wir gingen zu unserer Stamm-Taverne. Achja bevor ich’s vergesse, unsere Nachforschungen waren recht ergiebig. So fanden wir heraus ,dass der Teufel aller Wahrscheinlichkeit nach auch tot bleiben würde. Sophie war allerdings immer noch ein Problem. Alle ein bis vier Tage kann sie sich die wieder zusammenklauben, nachdem man sie getötet hat. Da sie so,… unkooperativ ist, wird es schwer heraus zu finden wie wir sie erlösen können. Es gibt in Kear Maga Totenbeschwörer, widerliche niederträchtige Magier, die die Toten zu kranken Abartigkeiten pervertieren. Aber genau ein solcher könnte uns helfen, Sophie zu zwingen uns zu sagen wie wir sie von ihrem (Un)leben erlösen. Das gefiel mir nicht. Das gefiel mir ganz und gar nicht. Aber es war wie immer, hatten wir eine andere Wahl?

Aber Hey! DAS sind doch zu wenig Probleme, halsen wir uns noch mehr auf! Wir gingen also zurück zu unserer Taverne. Dem gelben Zwerg. (Ehrlich ich frag mich immer noch wieso die Wirtin, eine Zwergin, den so genannt hat. Das hört sich an als wäre der Zwerg gelb, weil man ihm auf den Kopf gepisst hat.) Dort fanden wir unsere Wirtin. Nackt, vergewaltigt, gefoltert und um ein paar Fingerkuppen ärmer. Zusammen mit ihr war dort ein Zettel mit einem Dolch ins Holz eines Tisches gerammt. „Haltet euch von der Unterstadt fern!“

Sie konnte uns leider nicht viel darüber erzählen, nur das es Fünf Leute gewesen waren. Wir brachten sie zur Frederik, damit er ihr hilft (und neue Fingerkuppen baut). An der Tür zu Frederiks Haus, trafen wir einen Paladin, der die alte Gilde gesucht hat die dort früher wohnte. Seine unglaubliche intelligenten Vorgesetzten hatten beschlossen, nach dreihundert Jahren mal wieder mit der alten Gilde Kontakt auf zu nehmen. („Hey wir hatten vor hunderten von Jahren mal mit eurer Organisation was zu tun, könnt ihr uns nicht jetzt helfen?“)

Wir wir schon herausfanden existiert diese alte Gilde nicht mehr. Die sind eines Tages einfach alle verschwunden. Keiner weiß wohin. Selbst Frederik und seine Schwester Ronja nicht. Die beiden sind Nachfahren der Gilde. Unser einziger Hinweis ist so ein kleiner seltsamer Stein. Frederik erzählte uns das so: Seine Leute fanden diese komischen Kiesel, und dann gingen immer mehr weg, um diese in der Unterstadt ab zu bauen oder so. Irgendwie sind die Steine für irgendein magisches Rambazamba wertvoll. Irgendwann, waren dann bis auf ihn und seine Schwester auf einmal alle verschwunden.

Unsagbar gelangweilt von seiner unerfüllbaren Aufgabe, beschloss der Paladin, namens Tristan, sich unserer Gruppe an zu schließen. Vielleicht hatte ich es vergessen zu erwähnen. Aber hatten unseren Barden verloren. Als wir in Kaer Maga eintrafen machte Kasimir klar das er fürs erste genug vom Abenteurern hatte. Nach unseren Erfahrungen in dem verfluchten Tempel, konnte ich es ihm nicht verdenken!

Aber es gibt da so eine Sache mit Barden. Kaum verlierst du einen steht schon der nächste vor der Tür. Wir entschlossen uns im gelben Zwerg zu übernachten, auch ohne Wirtin, und am morgen stand auf einmal ein schwer gestresster Halbling vor der Tür. Gruffo war sein name, wie wir später efuhren hatte Frederik ihn benachrichtig, da er ein enger Freund der Wirtin war. Da er die Täter fassen wollte, (und wir für jede Hilfe dankbar waren) schloss er sich uns ebenfalls an. Schelyn erträgt es offenbar nicht, dass wir ihne Barden herum rennen. Bald darauf kam ein Mann zu uns, der offenbar genau wie unsere Wirtin zu den Freimännern gehört. Die sind eine Gruppen von ehemaligen Sklaven, die Sklaven freikaufen (und freistehlen).

Wir begannen also bei denen mit weiteren Untersuchungen. Dabei kam leider nicht viel heraus. Am nächsten Tag wurde ein weiteres Mitglied der Freimänner ermordet aufgefunden. Es war ein gnomischer Alchemist. Bei der Untersuchung des Tatortes und bei der Betreuung der Frau des Toten bewiesen wir wider einmal unsere Professionalität. Unser Halbling versuchte ein paar Dinge aus dem Haus zu klauen (und wurde dabei auch noch erwischt!) und Genos war mal wieder einfach unfassbar charmant; Er bot der Witwe an ihren Toten Gatten zu enthaupten, damit er ihn befragen könne, ob er sie nicht vielleicht betrogen hat und ob das nicht vielleicht mit der Todesursache etwas zu tun habe.

Nunja, bei dem Gnom fanden wir weiter Hinweise auf obskuren Gedichten versteckt. Die führten uns zu einem Lust-Gasthaus namens zum Abendwind im Hospitz. Wir versuchten in den Keller zu kommen, weil das der einzige Ort war an den Genos, in seiner ätherischen Gestalt bisher nicht gelangen konnte. Um es kurz zu machen: Sämtliche versuche in den Keller zu gelangen schlugen gewaltig fehl. Der aufgepumpte Türsteher war wie am Boden angewurzelt, und der Wirt warf gleich mit Magie um sich, als wir eine Schlägerei vortäuschen wollten. Ehrlich ich sag euch, ich wette am Ende ist der alte Gnom hier nur hingegangen um sich zu vergnügen und wir waren auf der völlig falschen fährte.

Wir ließen den dämlichen Schuppen also fürs erste sein. Bald erfuhren wir, dass der ermordete Gnomen-Alchimist bald mit Feuer bestattet werden sollte. Wir gingen also zum Krematorium, lenkten den Aufpasser dort ab und stülpten dem Gnom, (ohne seinen Schädel zu entfernen) den Käfig über den Kopf. (Falls ihr den vorigen Eintrag nicht gelesen habt: Wir haben ein Käfig der Tote zum sprechen bringt.)

Das brachte uns zumindest ein paar Hinweise. Achja bevor ich’s vergesse, aus seinem Geschäftsbuch wurde eine Seite (1 Monat) herausgerissen. (Nicht das das bisher von Bedeutung wäre) Der Tote sagte uns, dass “Kirschwein” und “Dunkles Fürstentum” keine Orte sind. Damit sind wir leider nicht viel weiter. Ich HASSE kryptische Hinweise! Noch dazu ist ein Lohn für die Aufgabe fraglich. Aber wer weiß, Pharasma wird ihre Gründe haben, warum sie mich der Ratte und dem Steinschädel zugeteilt hat. Unser Geister-Problem verdient eigentlich mehr Aufmerksamkeit, als das jemand Freimänner schlachtet, aber mit dieser Meinung stehe ich leider allein. Nun wir werden sehen, wie es weitergeht, höchste Zeit einem der Totenbeschwörer im Bezirk Ankar-Te einen Besuch ab zu statten.

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