Türmeister

Paladine, Halblinge und Gnome (Tyc)

Ich hasse Geister, und Echsen! Echsen! Echsen! Echsen! Echsen! Baah! Ganz ehrlich, mein Leben wurde nicht viel besser seit ich zum letzten mal in dieses Buch geschrieben habe. Vielleicht hilft es mir ja nicht Wahnsinnig zu werden, wenn ich hier weiter drin rumkritzle.

Wo war ich letztes mal? Achja, beim Tempel. Wir liefen wie die Hasen. Ich will nichts beschönigen, wir hatten schiss, wir wollten weg, wieder zurück nach Kaer Maga. Am Hinweg sind uns nicht wirklich viele Viecher begegnet, nur ein paar Hyänen und Gargoyles, das übliche Ungeziefer eben.
Nicht so am Rückweg. Wir hatten unsere erste Nacht im freien, als auf einmal ein geradezu gargantunes Echsentier auf uns zugestampft kommt. Der einzige T-Rex in der ganzen verblödeten Wüste, und er hatte sich entschlossen uns zu fressen! Zum Glück hatten wir Kasimir dabei, er lenkte das Tier mit der Illusion eines leuchtenden Brathühnchens ab, damit wir fliehen konnten.

Was passierte in der nächsten Nacht fragt ihr euch? Das Mistvieh hatte uns WIEDER einen Besuch abgestattet. So langsam bekam ich das Gefühl, dass uns die Götter tot sehen wollten! Allerdings hatten wir mal wieder Glück, das Untier übersah uns und stapfte einfach vorbei. Da wir nun schon zum zweiten mal fast zu eine Mitternachtsimbiss geworden waren, entschlossen wir uns auf Schlaf und ähnliche Annehmlichkeit ganz gepflegt und voller Grazie zu scheißen! Wir ritten einfach weiter durch bis wir endlich wieder zurück in Kaer Maga waren. Unten vor der Stadt mieteten wir uns ein und ruhten uns aus, endlich mal wieder aus. Endlich mal etwas Zeit zum durchschnaufen – dachten wir! Am Anfang lief ja noch alles gut, wir rüsteten uns aus, stellten Nachforschungen an entsorgten Dämonen Überreste,… doch dann begingen wir einen großen Fehler. Wir gingen zu unserer Stamm-Taverne. Achja bevor ich’s vergesse, unsere Nachforschungen waren recht ergiebig. So fanden wir heraus ,dass der Teufel aller Wahrscheinlichkeit nach auch tot bleiben würde. Sophie war allerdings immer noch ein Problem. Alle ein bis vier Tage kann sie sich die wieder zusammenklauben, nachdem man sie getötet hat. Da sie so,… unkooperativ ist, wird es schwer heraus zu finden wie wir sie erlösen können. Es gibt in Kear Maga Totenbeschwörer, widerliche niederträchtige Magier, die die Toten zu kranken Abartigkeiten pervertieren. Aber genau ein solcher könnte uns helfen, Sophie zu zwingen uns zu sagen wie wir sie von ihrem (Un)leben erlösen. Das gefiel mir nicht. Das gefiel mir ganz und gar nicht. Aber es war wie immer, hatten wir eine andere Wahl?

Aber Hey! DAS sind doch zu wenig Probleme, halsen wir uns noch mehr auf! Wir gingen also zurück zu unserer Taverne. Dem gelben Zwerg. (Ehrlich ich frag mich immer noch wieso die Wirtin, eine Zwergin, den so genannt hat. Das hört sich an als wäre der Zwerg gelb, weil man ihm auf den Kopf gepisst hat.) Dort fanden wir unsere Wirtin. Nackt, vergewaltigt, gefoltert und um ein paar Fingerkuppen ärmer. Zusammen mit ihr war dort ein Zettel mit einem Dolch ins Holz eines Tisches gerammt. „Haltet euch von der Unterstadt fern!“

Sie konnte uns leider nicht viel darüber erzählen, nur das es Fünf Leute gewesen waren. Wir brachten sie zur Frederik, damit er ihr hilft (und neue Fingerkuppen baut). An der Tür zu Frederiks Haus, trafen wir einen Paladin, der die alte Gilde gesucht hat die dort früher wohnte. Seine unglaubliche intelligenten Vorgesetzten hatten beschlossen, nach dreihundert Jahren mal wieder mit der alten Gilde Kontakt auf zu nehmen. („Hey wir hatten vor hunderten von Jahren mal mit eurer Organisation was zu tun, könnt ihr uns nicht jetzt helfen?“)

Wir wir schon herausfanden existiert diese alte Gilde nicht mehr. Die sind eines Tages einfach alle verschwunden. Keiner weiß wohin. Selbst Frederik und seine Schwester Ronja nicht. Die beiden sind Nachfahren der Gilde. Unser einziger Hinweis ist so ein kleiner seltsamer Stein. Frederik erzählte uns das so: Seine Leute fanden diese komischen Kiesel, und dann gingen immer mehr weg, um diese in der Unterstadt ab zu bauen oder so. Irgendwie sind die Steine für irgendein magisches Rambazamba wertvoll. Irgendwann, waren dann bis auf ihn und seine Schwester auf einmal alle verschwunden.

Unsagbar gelangweilt von seiner unerfüllbaren Aufgabe, beschloss der Paladin, namens Tristan, sich unserer Gruppe an zu schließen. Vielleicht hatte ich es vergessen zu erwähnen. Aber hatten unseren Barden verloren. Als wir in Kaer Maga eintrafen machte Kasimir klar das er fürs erste genug vom Abenteurern hatte. Nach unseren Erfahrungen in dem verfluchten Tempel, konnte ich es ihm nicht verdenken!

Aber es gibt da so eine Sache mit Barden. Kaum verlierst du einen steht schon der nächste vor der Tür. Wir entschlossen uns im gelben Zwerg zu übernachten, auch ohne Wirtin, und am morgen stand auf einmal ein schwer gestresster Halbling vor der Tür. Gruffo war sein name, wie wir später efuhren hatte Frederik ihn benachrichtig, da er ein enger Freund der Wirtin war. Da er die Täter fassen wollte, (und wir für jede Hilfe dankbar waren) schloss er sich uns ebenfalls an. Schelyn erträgt es offenbar nicht, dass wir ihne Barden herum rennen. Bald darauf kam ein Mann zu uns, der offenbar genau wie unsere Wirtin zu den Freimännern gehört. Die sind eine Gruppen von ehemaligen Sklaven, die Sklaven freikaufen (und freistehlen).

Wir begannen also bei denen mit weiteren Untersuchungen. Dabei kam leider nicht viel heraus. Am nächsten Tag wurde ein weiteres Mitglied der Freimänner ermordet aufgefunden. Es war ein gnomischer Alchemist. Bei der Untersuchung des Tatortes und bei der Betreuung der Frau des Toten bewiesen wir wider einmal unsere Professionalität. Unser Halbling versuchte ein paar Dinge aus dem Haus zu klauen (und wurde dabei auch noch erwischt!) und Genos war mal wieder einfach unfassbar charmant; Er bot der Witwe an ihren Toten Gatten zu enthaupten, damit er ihn befragen könne, ob er sie nicht vielleicht betrogen hat und ob das nicht vielleicht mit der Todesursache etwas zu tun habe.

Nunja, bei dem Gnom fanden wir weiter Hinweise auf obskuren Gedichten versteckt. Die führten uns zu einem Lust-Gasthaus namens zum Abendwind im Hospitz. Wir versuchten in den Keller zu kommen, weil das der einzige Ort war an den Genos, in seiner ätherischen Gestalt bisher nicht gelangen konnte. Um es kurz zu machen: Sämtliche versuche in den Keller zu gelangen schlugen gewaltig fehl. Der aufgepumpte Türsteher war wie am Boden angewurzelt, und der Wirt warf gleich mit Magie um sich, als wir eine Schlägerei vortäuschen wollten. Ehrlich ich sag euch, ich wette am Ende ist der alte Gnom hier nur hingegangen um sich zu vergnügen und wir waren auf der völlig falschen fährte.

Wir ließen den dämlichen Schuppen also fürs erste sein. Bald erfuhren wir, dass der ermordete Gnomen-Alchimist bald mit Feuer bestattet werden sollte. Wir gingen also zum Krematorium, lenkten den Aufpasser dort ab und stülpten dem Gnom, (ohne seinen Schädel zu entfernen) den Käfig über den Kopf. (Falls ihr den vorigen Eintrag nicht gelesen habt: Wir haben ein Käfig der Tote zum sprechen bringt.)

Das brachte uns zumindest ein paar Hinweise. Achja bevor ich’s vergesse, aus seinem Geschäftsbuch wurde eine Seite (1 Monat) herausgerissen. (Nicht das das bisher von Bedeutung wäre) Der Tote sagte uns, dass “Kirschwein” und “Dunkles Fürstentum” keine Orte sind. Damit sind wir leider nicht viel weiter. Ich HASSE kryptische Hinweise! Noch dazu ist ein Lohn für die Aufgabe fraglich. Aber wer weiß, Pharasma wird ihre Gründe haben, warum sie mich der Ratte und dem Steinschädel zugeteilt hat. Unser Geister-Problem verdient eigentlich mehr Aufmerksamkeit, als das jemand Freimänner schlachtet, aber mit dieser Meinung stehe ich leider allein. Nun wir werden sehen, wie es weitergeht, höchste Zeit einem der Totenbeschwörer im Bezirk Ankar-Te einen Besuch ab zu statten.

Comments

Yoshi_Godess

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